Heilpädagogik ist Pädagogik, die Menschen unterstützt, deren Entwicklung unter erschwerten oder isolierenden Bedingungen verläuft – sie steht Kindern, Jugendlichen und Erwachsenen zur Seite, die behindert bzw. von Behinderung bedroht, benachteiligt und/oder von der Gesellschaft ausgegrenzt werden.

Ursachen für erschwerte Lebensbedingungen können sowohl in der Person als auch im sozialen Kontext des Menschen begründet liegen. Vor dem Hintergrund dieser Wechselwirkung betrachtet Heilpädagogik diese Erschwernisse in ihren Zusammenhängen und versucht individuelle Lern- sowie Entwicklungsmöglichkeiten zu schaffen.

Orientiert am Leitgedanken der Inklusion zielt sie auf ein Miteinander, das allen Menschen die gleichberechtigte Teilhabe sowie ein selbstbestimmtes Leben ermöglicht und jedes Individuum als gleichwertiges Mitglied der Gesellschaft anerkennt.

Die Fachschule für Heilpädagogik bietet berufserfahrenen Fachkräften eine dreijährige, berufsbegleitende Qualifizierungsmöglichkeit, die zu heilpädagogischer Tätigkeit befähigt.

Ausgehend von der Berufs- und Lebenserfahrung der Studierenden ist die heilpädagogische Ausbildung als Vertiefung, Erweiterung und Differenzierung der eingebrachten Kompetenzen zu sehen.
Auf diesem Hintergrund qualifizieren sich die Studierenden vor allem auf den Gebieten der heilpädagogischen Alltagsgestaltung, der Entwicklungsförderung, der Beratung sowie im Hinblick auf Leitungsaufgaben in sozialen Einrichtungen. Die wissenschaftlich begründeten Handlungsansätze, Inhalte und Methoden finden Sie unter Ausbildungsinhalte.

Heilpädagogische Fachlichkeit steht in enger Verbindung mit der Fähigkeit, hilfreiche Beziehungen zu gestalten.
Der Heilpädagoge/die Heilpädagogin ist deshalb aufgefordert, sich mit seiner Persönlichkeit in diesen Prozess einzubringen. 
Die Bereitschaft dazu ist ebenfalls eine grundlegende Voraussetzung für die Ausbildung.

Kursabschnitt I

Sicht- und Handlungsweisen in der Heilpädagogik 

Ziel des ersten Kursabschnittes ist es, systemische und lösungsorientierte Konzepte für die Arbeit mit Gruppen, Eltern/Familien und Teamkollegen kennen zu lernen und umzusetzen.

Wesentliche Inhalte sind

  • Kommunikationstheoretische Grundlagen
  • Entwicklungspsychologie 
  • Systemisches und Lösungsorientiertes Denken
  • Musisch-Kreative Ausdrucksmöglichkeiten
  • Ethische Fragen
  • Inklusives Denken und Handeln

Eigene Einstellungen und Haltungen werden reflektiert, um den beruflichen Alltag neu sehen und bewerten zu können, sowie eigene berufliche Kompetenzen in heilpädagogischer Weise weiterzuentwickeln.

Kursabschnitt II

Heilpädagogische Handlungskompetenz für unterschiedliche Arbeitsfelder der Kinder- und Jugendhilfe sowie der Behindertenhilfe

Ziel des zweiten Kursabschnittes ist es, heilpädagogische Prozesse wirkungsvoll gestalten zu können.

Dazu gehört der Erwerb eines Repertoires an Methoden, das es der Heilpädagogin ermöglicht individuelle Angebote zu planen und die Durchführung zu evaluieren.

Wesentliche Inhalte sind:

  • Grundlagen der heilpädagogischen Befunderhebung
  • Heilpädagogische Entwicklungsförderung
  • Heilpädagogisches Spiel (Spieltherapie, Sandspiel)
  • Systemisch orientierte Beratung
  • Lerntherapeutische Grundlagen für die Förderung im Vorschul- und Grundschulbereich
  • Rhythmik und Psychomotorik

Die Studierenden führen ein mindestens einjähriges Heilpädagogisches Projekt durch, das in Kleingruppen von Dozenten/Dozentinnen der Fachschule begleitet wird.

Kursabschnitt III

Sozialmanagement in der Heilpädagogik - Qualifizierung für Leitung und Anleitung in sozialen Institutionen

Ziel dieses Kursabschnittes ist es, die Teilnehmenden für die Aufgaben des Sozialmanagements zu qualifizieren.

Das umfasst die Schwerpunkte

  • Führung von Mitarbeiterteams 
  • Anleitung von Berufsanfängern und Praktikanten
  • Organisation von Arbeitsabläufen in Leitungsverantwortung
  • Gesprächsführung in einer Leitungsposition
  • Formen des Qualitätsmanagements
  • Grundlagen der Betriebswirtschaft (Finanzplanung, Marketing, Personalmanagement)
  • Sozialraumorientierung und Netzwerkarbeit

Die Ausbildung wird mit einer Facharbeit abgeschlossen, in deren Rahmen die Studierenden die Möglichkeit haben, sich vertieft mit einem Thema ihres Interesses auseinanderzusetzen.

Eine Auswahl der Facharbeitsthemen der letzten Jahrgänge finden Sie hier zum Download.

Die Ludwig Schlaich Akademie bietet mit der Ausbildung zum Heilpädagogen/zur Heilpädagogin eine berufsbegleitende Weiterbildung an, die sich an engagierte Fachkräfte aus der Kinder- und Jugendhilfe sowie der Behindertenhilfe richtet.

Da in allen gesellschaftlichen Bereichen ein akademischer Abschluss immer mehr an Bedeutung gewinnt, steht die LSAK in partnerschaftlicher Zusammenarbeit mit der SBA | Management School der Steinbeis-Hochschule.
Sie können dort die Doppelqualifikation erwerben:

  • zum einen staatlich anerkannter Heilpädagoge/staatlich anerkannte Heilpädagogin
  • zum anderen den Studienabschluss Social Management (B.A.) mit dem Schwerpunkt Educational Services.

mehr erfahren

Im Rahmen der Ausbildung zum Heilpädagogen/zur Heilpädagogin an der Ludwig Schlaich Akademie werden alle Theoriethemen der Grundausbildung in dem Konzept der entwicklungsfreundlichen Beziehung (EFB)® nach Dr. Senckel vermittelt.

Die EFB® ist ein anerkanntes Verfahren zur Unterstützung von Entwicklungsprozessen und zur Entwicklungsdiagnostik sowie zum Aufspüren von Ressourcen, zur Lösung von Entwicklungsblockaden und zur erfolgreichen Arbeit mit Menschen, welche herausfordernde Verhaltensweisen zeigen. Es wird im therapeutischen und pädagogischen/agogischen Kontext angewandt und findet sowohl in der Behindertenhilfe, als auch in der Kinder- und Jugendhilfe, vor allem im Kindergarten und in der Arbeit mit Eltern Anklang.

Weitere Informationen finden Sie unter  www.efbe-online.de.

Der Verein Weiter Baum e.V. wurde 2014 zur Verbreitung und Weiterentwicklung der EFB® (www.weiterbaum.de) gegründet.

Absolventen und Absolventinnen der Fachschule für Heilpädagogik haben die Möglichkeit, sich nach Erbringen einiger zusätzlicher Leistungsnachweise zum Kolloquium EFB® anzumelden. Voraussetzung ist eine Empfehlung des EFB®-vermittelnden Dozenten.

Mit erfolgreich bestandenem Kolloquium erwerben Sie die Berechtigung, die Inhalte der EFB® innerhalb Ihrer Einrichtung zu vermitteln.

Des Weiteren erwerben Sie nach Empfehlung der Prüfenden im Kolloquium die Berechtigung, direkt in die Multiplikatorenausbildung (Aufbauausbildung EFB®) einzusteigen. Während der Multiplikatorenausbildung arbeiten Sie an eigenen Prozessen und erwerben didaktische Kenntnisse im Rahmen von Fortbildungen.

Nach bestandener Multiplikatorenausbildung dürfen Sie die EFB® auch in externen Einrichtungen im Rahmen von Fortbildungen, Konzeptentwicklung und Beratung vermitteln und erwerben sich somit eine weitere berufliche Perspektive.

Die Ausbildung zur Heilpädagogin/zum Heilpädagogen erfolgt berufsbegleitend in Teilzeit-Form.

In jeweils einer Woche pro Monat findet Unterricht zu folgenden Zeiten statt:

Dienstag, Mittwoch, Donnerstag von 16:00 – 20:00 Uhr
Freitag von 14:00 – 19:30 Uhr
Samstag von 9:00 – 17:00 Uhr

Die Schulferien sind ausgespart. 

Zusätzlich treffen sich die Teilnehmenden in Regionalgruppen und werden im zweiten Kursabschnitt im Rahmen der Fachpraxis von Dozenten/-innen der Fachschule begleitet.

Die Fachschule für Heilpädagogik an der Ludwig Schlaich Akademie

bietet die Ausbildung zur Heilpädagogin / zum Heilpädagogen 

  • berufbegleitend
    an. Durch dieses Angebot kommen wir den vielfältigen  Lebens- und Berufssituationen der Studierenden entgegen. Familie, Beruf und Ausbildung lassen sich so gut kombinieren.
    Auch in der Art der Unterrichtsvermittlung gehen wir in mancher Hinsicht „andere Wege“. Die vorgegebenen Unterrichtsfächer treten weitestgehend nicht als solche in Erscheinung, sondern vernetzen sich inhaltlich zu Themenschwerpunkten, die die jeweiligen Seminarwochen überschreiben und füllen, z.B. „Wer hören will muss fühlen“ – kommunikationstheoretische Grundlagen für die heilpädagogische Arbeit

    Durch diese
  • fächerübergreifende Vernetzung von Unterrichtsinhalten
    bleiben Ausbildungsinhalte  in ihren Zusammenhängen bestehen und entsprechen einer ganzheitlichen heilpädagogischen Praxis.
    Die Studierenden bekommen somit eine mehrperspektivische Sicht auf die Themen und werden befähigt, umfassende Lösungsstrategien zu entwickeln. 
  • Studienbegleitbriefe, die zu den einzelnen Themenschwerpunkten erstellt werden, sollen das Eigenstudium der Studierenden anregen und leiten. Sie ziehen sich wie ein „roter Faden“ durch die Ausbildung und werden auf der Lernplattform digital zur Verfügung gestellt.

Mareike Müller

Als ehemalige Studentin möchte ich kurz Rückmeldung geben bzgl. der Kooperation der LSAK mit Steinbeis:
Auch wenn ich mir vor Beginn des Studiums noch etwas verunsichert war, in wie fern mich dieses Studium tatsächlich im Berufsleben weiterbringt, muss ich rückblickend sagen, dass es eine wirklich gute Entscheidung war. Danke für die Möglichkeit - ich hoffe, die Kooperation zwischen der LSAK + Steinbeis bleibt langfristig bestehen sodass noch viele Studierende davon profitieren können. 
Schon vor dem Abschluss im Januar diesen Jahres bekam ich vergangenes Jahr im Sommer die Zusage für eine neue Arbeitsstelle - eine typische Sozialarbeiter-Stelle. Die Kombination aus 2 Berufsausbildungen, Berufserfahrung + Studium ist auch für Arbeitgeber durchaus interessant. 
Seit Dez 16 bin ich im Bereich der Flüchtlingssozialarbeit tätig und betreue Personen in 4 Gemeinschaftsunterkünften im täglichen Leben + in deren laufenden Asylverfahren. 
Die Kombi der Ausbildung + Studium war für mich ein gutes Sprungbrett - Danke für diese Möglichkeit


Lucie Kofler

„Die Ausbildung zur Heilpädagogin war etwas ganz besonderes. Nicht nur weil ich mich vom ersten Tag an gut aufgehoben gefühlt habe und eine große Menge an Wissen vermittelt wurde, sondern auch wegen der tollen Atmosphäre innerhalb des Kurses und dem engagierten und offenen Dozententeam. Selten habe ich eine Ausbildungsinstitution so gerne besucht wie die Ludwig Schlaich Akademie. Der Umgang miteinander und die passende Theorie haben mich vieles im Berufsalltag aus einer anderen Perspektive betrachten lassen und so mein Handeln und Denken dementsprechend verändert. Die Heilpädagogikausbildung ist ähnlich der Ballettausbildung: kontinuierliche Arbeit an der Haltung :).“


Andreas Leukert

Die Ausbildung zum Heilpädagogen in Waiblingen erlebe ich als eine sehr umfassende und differenzierte Ausbildung, die bemüht ist, den Menschen aus verschiedensten Perspektiven zu beleuchten.
Ich erlebe die einzelnen Inhalte als Bereicherung für meine pädagogische Arbeit. Die verschiedenen theoretischen Ansätze erweisen sich für mich als wichtige Grundpfeiler meiner heilpädagogischen Arbeit, welche mir Halt und Sicherheit im Umgang mit Menschen, insbesondere mit Kindern, auch unter erschwerten Bedingungen geben.
Zugleich bietet mir die Ausbildung  wichtige Unterstützung bei den formalen und organisatorischen Anforderungen, die ich als Einrichtungsleitung einer Kindertagesstätte zu bewältigen habe.
Ich wünsche dem Team des Seminars für Heilpädagogik auch in der Zukunft viel Erfolg bei Ihrer Arbeit.

 

Heike Jordan

Ich erlebe die Ausbildung als ein gut organisiertes Seminar, das von sehr kompetenten Dozenten geführt wird. Gefüllt wird der Unterricht mit vielen Praxisbeispielen, die erfahrene Dozenten mitbringen. Jeder Studierende hat die Möglichkeit, sich im Unterricht einzubringen und erfährt viel Wertschätzung. Sorgen und Probleme werden jederzeit ernst genommen. Viele neue Denkanstöße bereichern meine Persönlichkeitsentwicklung. 
Meine angestrebten beruflichen Perspektiven kenne ich noch nicht so genau.  Der Inhalt der Ausbildung ist sehr vielseitig, so dass ich auf jeden Fall für eine neue Tätigkeit gut vorbereitet bin. 
Die Ausbildung unterstützt die Qualitätsentwicklung meiner Arbeit. Standards werden von mir neu überprüft.
Haltung und Handhabung werden reflektiert, neue Denkanstöße fließen mit in die  Teamarbeit ein, so dass die Qualität der pädagogischen Arbeit im Kindergarten von der Ausbildung indirekt profitiert. 

 

Karin

Diese Ausbildung wurde zu einem wichtigen Meilenstein in meinem Leben.
Denn es ging dabei nicht nur um das Vermitteln von Wissen, Theorien und Methoden, sondern vor allen Dingen um die Auseinandersetzung mit persönlichen Haltungen und Einstellungen. Und dies wirkt direkt in meine tägliche berufliche Arbeit hinein. Von meinen Kolleginnen bekam ich schon nach kurzer Zeit zu hören: "du hast dich verändert", was mich sehr gefreut hat. Ich habe den Eindruck, durch die Ausbildung eine gute Ergänzung zu meiner bisherigen beruflichen Grundlage bekommen zu haben und gleichzeitig ein Fundament, auf dem ich nun meine weitere berufliche Zukunft planen kann.

 

Christine Wentzel

Von der Ausbildung in der Ludwig Schlaich Akademie bin ich nach wie vor sehr angetan. Sie hat mir persönlich sehr viel gebracht und viel in mir bewirkt. Der Unterricht war interessant gestaltet, die Dozenten haben viel Wissen vermitteln können. Was mir besonders gut gefällt, ist das Menschenbild, das in dieser Schule "herrscht" und was von den Dozenten gelebt und vermittelt wird. Zur gesamten Organisation kann ich nur sagen: Perfekt!
Meine persönlichen beruflichen Perspektiven haben sich für mich bislang leider nicht verändert, ich bin jedoch dabei, mich nach einer neuen Arbeitsstelle umzusehen, in der ich das Gelernte umsetzen kann.
Dank der Ausbildung habe ich begriffen, dass viele Dinge, die unbefriedigend sind, ganz viel mit der Struktur, wie eine Organisation geführt wird, zusammenhängen. Dieses Wissen ist sehr hilfreich, um so einiges zu verstehen.
Der Schule und den Dozenten bin ich sehr dankbar, dass ich all diese Erfahrungen sammeln durfte, und ich weine heute schon dem Abschied entgegen. Ich kann mir keine Schule vorstellen, die besser ausbildet, als die Ludwig Schlaich Akademie es tut.
Als Resume´ möchte ich noch anmerken: An dieser Schule werden auch Schwache "getragen"! Danke an alle!!!

 

Christine Zimmermann

Meine angestrebte berufliche Perspektive ist die Erweiterung meiner Sichtweisen und dadurch meines Arbeitsfeldes. Die Ausbildung zur Heilpädagogin zeigt mir neue Aufgabenfelder und eine unglaublich große Vielfalt an Methoden, die ich bereits vielfältig ausprobiert habe in meinem jetzigen Arbeitsfeld. Am wesentlichsten für mich ist die intensive Reflexion meiner Arbeit und der Austausch mit meiner Studiengruppe und den Dozenten/innen.
Diese Ausbildung ermöglicht mir die Chance auf eine neue berufliche Perspektive, auf einen Wechsel in ein neues Arbeitsfeld innerhalb der Kinder -und Jugendhilfe.
Ich bekomme durch das Erproben der vielen neuen Aspekte und Inhalte von meinem Team im Kindergarten die Rückmeldung, dass meine Kolleginnen diese Informationen als sehr bereichernd erleben und wir damit schon manches Problem z.B. eine Fallbesprechung unter neuen Gesichtspunkten beleuchten konnten und dadurch zu anderen Lösungen für das einzelne Kind gekommen sind.
Einen weiteren Punkt erlebe ich sehr positiv, die Gespräche mit den Eltern haben sich für mich spürbar verändert. Ich habe systemische Aspekte mit eingebracht, und meine Haltung zum Gegenüber hat sich verändert. Dadurch erfahre ich andere Reaktionen und Gesprächsabläufe. Das macht mich zufriedener und zeigt mir, dass man trotz jahrelanger Erfahrung nie ausgelernt hat und immer neue Erfahrungen machen kann. Ich bekomme Rückmeldungen von  Eltern, dass sie sehr zufrieden sind mit den Elterngesprächen und erlebe, dass oftmals ein Stein ins Rollen gebracht wurde oder sich der `Rahmen` verändert hat. Die Qualität der Beratungsarbeit hat sich in meiner Einrichtung deutlich verändert - verbessert. In ähnlicher Weise gilt dies auch für die Führungsarbeit mit meinem Team, auch als Leitung habe ich viele neue Erkenntnisse durch die Ausbildung zur Heilpädagogin erworben.

 

Hansjörg Koten

"Wer als Werkzeug nur einen Hammer hat, sieht in jedem Problem einen Nagel." (Paul Watzlawick)

An der Ludwig Schlaich Akademie wird man nicht nur am Hammer, sondern auch an Bohrer, Säge, Schraubenzieher, u.v.m. ausgebildet. Die Art und Weise, wie diese Methodenvielfalt vermittelt wird und die eigene Persönlichkeit bildet, lässt jeden Absolventen gut gerüstet ans Handwerk gehen.

 

Andreas Vakalopoulos

Die Ausbildung gibt mir die Möglichkeit, nach einigen Berufsjahren wieder einen Blick über den eigenen Tellerrand zu wagen. So bringt sie mich persönlich und auch im beruflichen Alltag weiter.
Als ausgebildeter Heilpädagoge hoffe ich, in Zukunft noch mehr Verantwortung in meinem Arbeitsfeld übernehmen zu können.

 

Elisabeth Schwarz-Wagner

Die Ausbildung zur Heilpädagogin am Seminar für Heilpädagogik in der Ludwig Schlaich Akademie kann ich nur empfehlen:
Interessante, sehr gut in Theorie und Praxis umgesetzte, niemals langweilige Lerninhalte von der ersten bis zur letzen Seminarwoche (selbst betriebswirtschaftliche Themen wurden spannend aufbereitet).
Gute, freundliche, motivierende Atmosphäre im Dozentenkollegium, die sich schnell auf die Studierenden übertragen hat.
Angenehme Lernstrukturen wie z. B. Studienbegleitbriefe, Lerngruppen und Studienwochen haben die Unterrichtszeiten ergänzt.
Praxisorientierung, die sich gut in das bestehende Arbeitsfeld integrieren ließ (Praktika, Fachpraktische Aufgaben).
Für mich war die Ausbildung nicht nur für die berufliche Perspektive eine Bereicherung, sondern auch für die persönliche Entwicklung.
Schon während des Praktikums wurde mir eine Stelle an meinem „Wunsch- Arbeitsplatz“ angeboten.
Würde ich sofort wieder machen, schade, dass die 3 Jahre so schnell vorbei waren.

Die Fachschule für Heilpädagogik ist Mitglied der Landesarbeitsgemeinschaft Heilpädagogik Baden Württemberg (LAG HP BW) und der Ständigen Konferenz von Ausbildungsstätten für Heilpädagogik in der Bundesrepublik Deutschland (www.stk-heilpädagogik.de).

Damit stellen wir sicher, dass unsere fachlichen Standards den Ansprüchen einer qualitativ hochwertigen Ausbildung entsprechen. 

Kursgebühr 135 € pro Monat.

Es werden keine Aufnahmegebühren erhoben. In den Kursgebühren sind bereits Materialkosten und Prüfungsgebühren enthalten.  

Es sind folgende Bewerbungsunterlagen einzureichen:

  • tabellarischer Lebenslauf
  • ein Passbild
  • beglaubigte Geburtsurkunde
  • beglaubigte Kopien aller Ausbildungszeugnisse
  • beglaubigte Urkunde über die staatliche Anerkennung
  • beglaubigte Kopien aller Arbeitszeugnisse
  • Nachweis über bereits besuchte Fortbildungen
  • Bei Namensänderung eine beglaubigte Kopie der Heiratsurkunde
  • Ärztliches Attest zum Nachweis der gesundheitlichen Eignung

Unser Sekretariat beglaubigt gerne kostenlos Ihre Kopien, wenn Sie die Originaldokumente mitbringen.

Bitte senden Sie uns keine Originalunterlagen (nur beglaubigte Kopien) und keine Bewerbungsmappen zu.
Sie erhalten die Unterlagen nach Abschluss des Bewerbungsvorganges nicht zurück.

Die Ausbildung ist förderungswürdig nach dem
Aufstiegsfortbildungsförderungsgesetz ("Meister-Bafög"). 
Informationen dazu erhalten Sie unter: 
https://www.aufstiegs-bafoeg.de/

Weitere Fördermöglichkeiten bestehen durch
die sog. "Bildungsprämie".
Informationen dazu erhalten Sie unter:
http://www.bildungspraemie.info

Ausbildungsbeginn: Jährlich am 1. Oktober