Berufsbild

Heilpädagogik versteht sich als Entwicklungsbegleitung für Menschen, die aufgrund erschwerter oder isolierender Lebensbedingungen besonderen Unterstützungsbedarf haben – sie steht Kindern, Jugendlichen und Erwachsenen zur Seite, die (drohende) Behinderung, Benachteiligung und/oder Ausgrenzung erfahren.

Ziel heilpädagogischen Handelns ist es, individuelle Bildungs- und Entwicklungsmöglichkeiten sowie förderliche Umweltbedingungen zu schaffen. Orientiert am Leitgedanken der Inklusion zielt sie auf ein Miteinander, das allen Menschen die gleichberechtigte Teilhabe sowie ein selbstbestimmtes Leben ermöglicht.

Heilpädagogik hat somit eine anspruchsvolle und zugleich wichtige Aufgabe in einer von Vielfalt geprägten Gesellschaft.

 

Arbeitsfelder

Die Ausbildung bietet erfahrenen Fachkräften eine berufsbegleitende Qualifizierungsmöglichkeit, die zu heilpädagogischer Tätigkeit befähigt.

Absolvent*innen qualifizieren sich insbesondere auf den Gebieten der Entwicklungsbegleitung, der Initiierung von Bildungsprozessen und Interventionen sowie für konzeptionelle, beratende und leitende Tätigkeiten in sozialen Einrichtungen.

Heilpädagogische Professionalität zeichnet sich durch beziehungsorientiertes und dialogisches Handeln sowie diagnostische, therapeutische und mehrperspektivische Kompetenz aus. Heilpädagog*innen nehmen deshalb in sämtlichen Tätigkeitsbereichen eine bereichernde Position ein, in denen auch herausforderndes Verhalten, Krisenintervention und Netzwerkarbeit eine Rolle spielen, u.a.:

  • in freien Praxen (Selbständigkeit)
  • in Fach- und Beratungsdiensten
  • im Elementarbereich (KiTa) und in Familienzentren
  • in integrativen bzw. inklusiven Maßnahmen (z.B. im Freizeitbereich, in integrativen Erwachsenenbildungsangeboten, in Kindergärten oder als Schulbegleitung)
  • in Schulen, z.B. als Lehrkraft in Sonderpädagogischen Bildungs- und Beratungszentren (SBBZ)
  • in sozialpsychiatrischen Einrichtungen
  • in der Interdisziplinären Frühförderung, Frühe Hilfen
  • in Sozialpädiatrischen Zentren (SPZ) und Ambulanzen
  • in der Teilhabeplanung
  • in Arbeitsfeldern, die sich im Hinblick auf  aktuelle gesellschaftliche Transformationsprozesse entwickeln (Begleitung von Menschen mit Unterstützungsbedarf in verschiedenen Lebensphasen und -situationen, wie z.B. alternde Menschen, interkulturelle Arbeitsfelder)
  • in Tagesfördereinrichtungen
  • in sozialen Diensten, z.B. Familienentlastenden Diensten
  • in sozialpädagogischen Arbeitsfeldern in interdisziplinären Teams, z.B. in der Geflüchteten-Hilfe oder Gemeinwesenarbeit
  • in stationären und ambulanten Einrichtungen der Jugend- und Eingliederungshilfe
  • in der Erwachsenenbildung, z.B. in der Lehre an Fachschulen
  • in Bereichen der Projekt- und Konzeptionsentwicklung sowie in Leitungspositionen.

Die Fachschule für Heilpädagogik bietet berufserfahrenen Fachkräften eine dreijährige, berufsbegleitende Qualifizierungsmöglichkeit, die zu heilpädagogischer Tätigkeit befähigt.

Ausgehend von der Berufs- und Lebenserfahrung der Studierenden ist die heilpädagogische Ausbildung als Vertiefung, Erweiterung und Differenzierung der eingebrachten Kompetenzen zu sehen.
Auf diesem Hintergrund qualifizieren sich die Studierenden vor allem auf den Gebieten der heilpädagogischen Alltagsgestaltung, der Entwicklungsförderung, der Beratung sowie im Hinblick auf Leitungsaufgaben in sozialen Einrichtungen. Die wissenschaftlich begründeten Handlungsansätze, Inhalte und Methoden finden Sie unter Ausbildungsinhalte.

Heilpädagogische Fachlichkeit steht in enger Verbindung mit der Fähigkeit, hilfreiche Beziehungen zu gestalten.
Der Heilpädagoge/die Heilpädagogin ist deshalb aufgefordert, sich mit seiner Persönlichkeit in diesen Prozess einzubringen. 
Die Bereitschaft dazu ist ebenfalls eine grundlegende Voraussetzung für die Ausbildung.

Kursabschnitt I

Sicht- und Handlungsweisen in der Heilpädagogik 

Ziel des ersten Kursabschnittes ist es, systemische und lösungsorientierte Konzepte für die Arbeit mit Gruppen, Eltern/Familien und Teamkollegen kennen zu lernen und umzusetzen.

Wesentliche Inhalte sind

  • Kommunikationstheoretische Grundlagen
  • Entwicklungspsychologie 
  • Systemisches und Lösungsorientiertes Denken
  • Musisch-Kreative Ausdrucksmöglichkeiten
  • Ethische Fragen
  • Inklusives Denken und Handeln

Eigene Einstellungen und Haltungen werden reflektiert, um den beruflichen Alltag neu sehen und bewerten zu können, sowie eigene berufliche Kompetenzen in heilpädagogischer Weise weiterzuentwickeln.

Kursabschnitt II

Heilpädagogische Handlungskompetenz für unterschiedliche Arbeitsfelder der Kinder- und Jugendhilfe sowie der Behindertenhilfe

Ziel des zweiten Kursabschnittes ist es, heilpädagogische Prozesse wirkungsvoll gestalten zu können.

Dazu gehört der Erwerb eines Repertoires an Methoden, das es der Heilpädagogin ermöglicht individuelle Angebote zu planen und die Durchführung zu evaluieren.

Wesentliche Inhalte sind:

  • Grundlagen der heilpädagogischen Befunderhebung
  • Heilpädagogische Entwicklungsförderung
  • Heilpädagogisches Spiel (Spieltherapie, Sandspiel)
  • Systemisch orientierte Beratung
  • Lerntherapeutische Grundlagen für die Förderung im Vorschul- und Grundschulbereich
  • Rhythmik und Psychomotorik

Die Studierenden führen ein mindestens einjähriges Heilpädagogisches Projekt durch, das in Kleingruppen von Dozenten/Dozentinnen der Fachschule begleitet wird.

Kursabschnitt III

Sozialmanagement in der Heilpädagogik - Qualifizierung für Leitung und Anleitung in sozialen Institutionen

Ziel dieses Kursabschnittes ist es, die Teilnehmenden für die Aufgaben des Sozialmanagements zu qualifizieren.

Das umfasst die Schwerpunkte

  • Führung von Mitarbeiterteams 
  • Anleitung von Berufsanfängern und Praktikanten
  • Organisation von Arbeitsabläufen in Leitungsverantwortung
  • Gesprächsführung in einer Leitungsposition
  • Formen des Qualitätsmanagements
  • Grundlagen der Betriebswirtschaft (Finanzplanung, Marketing, Personalmanagement)
  • Sozialraumorientierung und Netzwerkarbeit

Die Ausbildung wird mit einer Facharbeit abgeschlossen, in deren Rahmen die Studierenden die Möglichkeit haben, sich vertieft mit einem Thema ihres Interesses auseinanderzusetzen.

Eine Auswahl der Facharbeitsthemen der letzten Jahrgänge finden Sie hier zum Download.

Seit 2019 wird an unserer Schule der von der Landesarbeitsgemeinschaft (LAG) der Fachschulen für Heilpädagogik in Baden- Württemberg neu erarbeitete, modularisierte Rahmenplan (Link) für die Ausbildung zur*zum Heilpädagog*in erprobt. Dies bedeutet eine Abkehr von der bisherigen Fachorientierung hin zu einer praxisnäheren modularen Struktur, die auch eine bessere Anschlussfähigkeit an weitere universitäre Bildungsgänge ermöglichen soll. Die Ausbildung besteht seitdem aus nachfolgenden 8 Modulen, die eine Gesamtausbildungszeit von 1800 h umfassen:

Modul 1: Heilpädagogik als handlungsleitende Disziplin (150 h)
+ Im Vordergrund stehen hier die theoretischen Grundlagen der Heilpädagogik, ihre geschichtliche Entwicklung im jeweiligen gesellschaftlichen Kontext sowie die Besonderheiten und Implikationen ihrer ganzheitlichen Perspektive auf den Menschen und seine Umwelt.

Modul 2: Ethik, Werte und Normen im gesellschaftlichen Wandel als Grundlage heilpädagogischen Handelns (120 h)
+ Im Vordergrund stehen hier sowohl die aktuellen rechtlichen Rahmenbedingungen und Möglichkeiten des heilpädagogischen Handelns als auch die dahinter stehenden gesellschaftlichen Wertprinzipien und deren ethische Reflexion.

Modul 3: Heilpädagogische Beziehungsgestaltung (120 h)
+ Dieses Modul beschäftigt sich mit einer der Kernkompetenzen des*der Heilpädagog*in: der Fähigkeit zu einem offenen und wertschätzenden Dialog, der Gestaltung von Beziehung und der Ermöglichung von korrigierenden Beziehungserfahrungen.

Modul 4: Bio-psycho-soziale Grundlagen von Teilhabe (400 h)
+ Den Kern dieses Moduls macht das Verstehen der individuellen Lebenslage unserer Klient*innen aus. Insofern werden hier insbesondere entwicklungspsychologische, (sozial-)psychiatrische und medizinische sowie soziologische Grundlagen in den Blick genommen, die ein ganzheitliches heilpädagogisches Verstehen möglich machen.

Modul 5: Heilpädagogische Handlungskonzepte (420 h)
+ Aufbauend auf die in Modul 4 erlernten Kompetenzen zur heilpädagogischen Befunderhebung werden in Modul 5 heilpädagogische Handlungskonzepte vermittelt.
Von Konzepten zur Wahrnehmungsförderung über spieltherapeutische Verfahren, entwicklungs- und bindungsorientierten Konzepten sowie Methoden der Krisenintervention bis hin zu verschiedenen Beratungsmethoden finden hier unterschiedliche heilpädagogische Handlungsfelder Berücksichtigung. Eine Schwerpunktsetzung erfolgt dann individuell durch unsere Vertiefungsangebote.

Modul 6: Führung und Management (150 h)
+Die Heilpädagogikausbildung qualifiziert auch zur Übernahme von Führungspositionen. In diesem Modul werden hierfür betriebswirtschaftliche Grundlagen sowie aktuelle Konzepte und Modelle rund um das Thema Führung und Management vermittelt.

Modul 7: Dokumentation und wissenschaftliches Arbeiten (60 h)
+ Im Vordergrund dieses Moduls steht die Auseinandersetzung mit wissenschaftlichen Methoden, das Erarbeiten einer kritischen und reflektierenden Haltung sowie die Auseinandersetzung mit und eigene Erstellung von Fachtexten.

Modul 8: angeleitete heilpädagogische Fachpraxis (350 h)
+ Dieses Modul stellt den praktischen Teil der Ausbildung dar und beinhaltet im Kern einen einjährigen Prozess, in dem die Studierenden eine*n Klient*in heilpädagogisch 1h/Woche begleiten. In regelmäßig stattfindenden Supervisionsgruppentreffen wird der Prozess gemeinsam reflektiert und mögliche Angebote/Maßnahmen vor- und nachbereitet. Zwei verpflichtende Hospitationen in unterschiedlichen Berufsfeldern sowie regelmäßige Theorie-Praxis-Transferaufgaben runden das Modul ab.

Vertiefungen:
+ um ihre eigene Ausbildung mitgestalten zu können, stehen unseren Studierenden Vertiefungsrichtungen/Wahlschwerpunkte zur Verfügung, die sie individuell belegen können.

Derzeit sind das:

  • Traumapädagogik
  • Heilpädagogik, Schule und die Gestaltung von Bildungsprozessen
  • Systemische und hypnosystemische Beratung
  • Sandspieltherapie
  • Kreativer Bereich

Zu diesen Vertiefungsrichtungen sind jeweils Studierende mehrerer Kurse eingeladen. Absolvent*innen können diese Vertiefungen als Fortbildung belegen. Somit ergeben sich in diesem Bereich für Sie neue Kontaktmöglichkeiten mit Studierenden und Absolvent*innen der LSAK.

Die Ausbildung zur Heilpädagogin/zum Heilpädagogen erfolgt berufsbegleitend in Teilzeit-Form.

In jeweils einer Woche pro Monat findet Unterricht zu folgenden Zeiten statt:

Dienstag, Mittwoch, Donnerstag von 16:00 – 20:00 Uhr
Freitag von 14:00 – 19:30 Uhr
Samstag von 9:00 – 17:00 Uhr

Die Schulferien sind ausgespart. 

Zusätzlich treffen sich die Teilnehmenden in Regionalgruppen und werden im zweiten Kursabschnitt im Rahmen der Fachpraxis von Dozenten/-innen der Fachschule begleitet.

Die Ludwig Schlaich Akademie bietet mit der Ausbildung zum Heilpädagogen/zur Heilpädagogin eine berufsbegleitende Weiterbildung an, die sich an engagierte Fachkräfte aus der Kinder- und Jugendhilfe sowie der Behindertenhilfe richtet.

Da in allen gesellschaftlichen Bereichen ein akademischer Abschluss immer mehr an Bedeutung gewinnt, steht die LSAK in partnerschaftlicher Zusammenarbeit mit der SBA | Management School der Steinbeis-Hochschule.
Sie können dort die Doppelqualifikation erwerben:

  • zum einen staatlich anerkannter Heilpädagoge/staatlich anerkannte Heilpädagogin
  • zum anderen den Studienabschluss Soziale Arbeit - Sozialpädagogik (B.A.)

mehr erfahren

Im Rahmen der Ausbildung zum Heilpädagogen/zur Heilpädagogin an der Ludwig Schlaich Akademie werden alle Theoriethemen der Grundausbildung in dem Konzept der „entwicklungsfreundlichen Beziehung (EfB)® nach Senckel / Luxen“®vermittelt.

Die EFB® ist ein anerkanntes entwicklungspsychologisch orientiertes Konzept zur Unterstützung von Entwicklungsprozessen und zur Begleitung von Menschen mit intellektuellen und / oder emotionalen Problemen. Es trägt dazu bei, Entwicklungsblockaden zu lösen, Ressourcen aufzuspüren, und die Lebensqualität von Menschen, welche herausfordernde Verhaltensweisen zeigen, zu verbessern. Ihr wichtigster Wirkfaktor ist die Beziehung, die sich am emotionalen Bedürfnisniveau des Gegenübers orientiert. Die EfB wird im therapeutischen und pädagogischen/agogischen Kontext angewandt und findet sowohl in der Behindertenhilfe, als auch in der Kinder- und Jugendhilfe im Kindergarten und in der Arbeit mit Eltern Anklang.

Absolventen und Absolventinnen der Fachschule für Heilpädagogik haben die Möglichkeit, sich nach Erbringen einiger zusätzlicher Leistungsnachweise zum Kolloquium EfB® anzumelden. Voraussetzung ist eine Empfehlung des EfB-vermittelnden Dozenten.

InteressiInteressierte können anschließend an einem zweijährigen Aufbaukurs zum/zur professionellen Multiplikator/in teilnehmen. Er umfasst vier Wochenenden à 20 Stunden in jeweils halbjährigem Abstand und ermächtigt zur professionellen Fortbildung in der Methode sowie zur Supervision von Beziehungsprozessen.erte können anschließend an einem zweijährigen Aufbaukurs zum/zur professionellen Multiplikator/in teilnehmen. Er umfasst vier Wochenenden à 20 Stunden in jeweils halbjährigem Abstand und ermächtigt zur professionellen Fortbildung in der Methode sowie zur Supervision von Beziehungsprozessen.

Mit erfolgreich bestandenem Kolloquium erwerben Sie die Berechtigung, die Inhalte der EfB innerhalb Ihrer Einrichtung zu vermitteln.

Des Weiteren erwerben Sie nach Empfehlung der Prüfenden im Kolloquium die Berechtigung, in die Multiplikatorenausbildung (Aufbauausbildung EfB) einzusteigen. Während der Multiplikatorenausbildung vertiefen Sie Ihre theoretischen Kenntnisse vor allem im Bereich der Entstehung und Bewältigung von emotionalen Problemen, arbeiten Sie an eigenen Prozessen. Außerdem erwerben didaktische-methodische Kenntnisse im Rahmen von Fortbildungen innerhalb Ihres beruflichen Kontextes.

Nach bestandener Multiplikatorenausbildung dürfen Sie im Auftrag der SEDiP Stiftung die EfB auch in externen Einrichtungen im Rahmen von Fortbildungen, Konzeptentwicklung und Beratung vermitteln und erwerben sich somit eine weitere berufliche Perspektive.

Weitere Infos unter www.sedip.de

  • Wir sind eine innovative Fachschule – wir haben ein Ohr am Puls der Zeit.
  • Wir stehen permanent mit Praktiker*innen und Absolvent*innen sowie Führungskräften im Austausch und reagieren schnell und kreativ auf sich wandelnde Anforderungen und Arbeitsfelder.
  • Wir legen Wert auf die Entwicklung praxisnaher Kompetenzen. Dies erreichen wir durch Gespräch und Unterricht, durch Aufgaben und nicht zuletzt durch unser einjähriges Praxisprojekt, bei welchem Sie durch Supervision begleitet mit Klient*innen in der Praxis arbeiten.
  • Wir unterrichten modularisiert und fächerübergreifend aus verschiedenen Blickwinkeln zu jeweils einem gemeinsamen Wochenthema. Kreative Unterrichtsmethoden und unsere vielfältige Zusammenarbeit mit erfahrenen Praktiker*innen führen dabei zu einem praxisnahen Unterricht.
  • Eine Besonderheit ist unsere Zeitstruktur, die Ihnen eine gute Vereinbarkeit mit Beruf und Familie ermöglichen soll. (Hier Link zu Ausbildungszeiten setzen)
  • In der Ausbildung legen wir einen Schwerpunkt auf die Entwicklungspsychologie, auf systemische und andere Beratungsansätze und auf den Bereich Führung, Organisation und Leitung. Besonderen Wert legen wir auf die Entwicklung einer heilpädagogischen Haltung und dialogischen Beziehungsgestaltung. Im Unterricht legen wir den Fokus daher auf den Dialog sowie auf die Bereitschaft, sich mit seiner Persönlichkeit einzubringen und auseinanderzusetzen.  
  • Um Ihre eigene Ausbildung mitgestalten zu können, stehen Ihnen Vertiefungsrichtungen / Wahlschwerpunkte zur Verfügung, die Sie individuell belegen können. (Link zu Ausbildungsstruktur/Module)
  • Onlinelernen: Die Coronakrise hat an unserer Fachschule auch im positive Sinne einen Digitalisierungsschub ausgelöst. So stehen Ihnen manche Angebote auch online zur Verfügung. Distanzlernen ersetzt unseres Erachtens jedoch nicht die persönliche Begegnung und so steht für uns nach wie vor der Präsenzunterricht im Mittelpunkt.

Die Fachschule für Heilpädagogik ist Mitglied der Landesarbeitsgemeinschaft Heilpädagogik Baden Württemberg (LAG HP BW) und der Ständigen Konferenz von Ausbildungsstätten für Heilpädagogik in der Bundesrepublik Deutschland (www.stk-heilpädagogik.de).

Damit stellen wir sicher, dass unsere fachlichen Standards den Ansprüchen einer qualitativ hochwertigen Ausbildung entsprechen. 

Kursgebühr 135 € pro Monat.

Es werden keine Aufnahmegebühren erhoben. In den Kursgebühren sind bereits Materialkosten und Prüfungsgebühren enthalten.  

Mareike Müller

Als ehemalige Studentin möchte ich kurz Rückmeldung geben bzgl. der Kooperation der LSAK mit Steinbeis:
Auch wenn ich mir vor Beginn des Studiums noch etwas verunsichert war, in wie fern mich dieses Studium tatsächlich im Berufsleben weiterbringt, muss ich rückblickend sagen, dass es eine wirklich gute Entscheidung war. Danke für die Möglichkeit - ich hoffe, die Kooperation zwischen der LSAK + Steinbeis bleibt langfristig bestehen sodass noch viele Studierende davon profitieren können. 
Schon vor dem Abschluss im Januar diesen Jahres bekam ich vergangenes Jahr im Sommer die Zusage für eine neue Arbeitsstelle - eine typische Sozialarbeiter-Stelle. Die Kombination aus 2 Berufsausbildungen, Berufserfahrung + Studium ist auch für Arbeitgeber durchaus interessant. 
Seit Dez 16 bin ich im Bereich der Flüchtlingssozialarbeit tätig und betreue Personen in 4 Gemeinschaftsunterkünften im täglichen Leben + in deren laufenden Asylverfahren. 
Die Kombi der Ausbildung + Studium war für mich ein gutes Sprungbrett - Danke für diese Möglichkeit


Lucie Kofler

„Die Ausbildung zur Heilpädagogin war etwas ganz besonderes. Nicht nur weil ich mich vom ersten Tag an gut aufgehoben gefühlt habe und eine große Menge an Wissen vermittelt wurde, sondern auch wegen der tollen Atmosphäre innerhalb des Kurses und dem engagierten und offenen Dozententeam. Selten habe ich eine Ausbildungsinstitution so gerne besucht wie die Ludwig Schlaich Akademie. Der Umgang miteinander und die passende Theorie haben mich vieles im Berufsalltag aus einer anderen Perspektive betrachten lassen und so mein Handeln und Denken dementsprechend verändert. Die Heilpädagogikausbildung ist ähnlich der Ballettausbildung: kontinuierliche Arbeit an der Haltung :).“


Andreas Leukert

Die Ausbildung zum Heilpädagogen in Waiblingen erlebe ich als eine sehr umfassende und differenzierte Ausbildung, die bemüht ist, den Menschen aus verschiedensten Perspektiven zu beleuchten.
Ich erlebe die einzelnen Inhalte als Bereicherung für meine pädagogische Arbeit. Die verschiedenen theoretischen Ansätze erweisen sich für mich als wichtige Grundpfeiler meiner heilpädagogischen Arbeit, welche mir Halt und Sicherheit im Umgang mit Menschen, insbesondere mit Kindern, auch unter erschwerten Bedingungen geben.
Zugleich bietet mir die Ausbildung  wichtige Unterstützung bei den formalen und organisatorischen Anforderungen, die ich als Einrichtungsleitung einer Kindertagesstätte zu bewältigen habe.
Ich wünsche dem Team des Seminars für Heilpädagogik auch in der Zukunft viel Erfolg bei Ihrer Arbeit.

 

Heike Jordan

Ich erlebe die Ausbildung als ein gut organisiertes Seminar, das von sehr kompetenten Dozenten geführt wird. Gefüllt wird der Unterricht mit vielen Praxisbeispielen, die erfahrene Dozenten mitbringen. Jeder Studierende hat die Möglichkeit, sich im Unterricht einzubringen und erfährt viel Wertschätzung. Sorgen und Probleme werden jederzeit ernst genommen. Viele neue Denkanstöße bereichern meine Persönlichkeitsentwicklung. 
Meine angestrebten beruflichen Perspektiven kenne ich noch nicht so genau.  Der Inhalt der Ausbildung ist sehr vielseitig, so dass ich auf jeden Fall für eine neue Tätigkeit gut vorbereitet bin. 
Die Ausbildung unterstützt die Qualitätsentwicklung meiner Arbeit. Standards werden von mir neu überprüft.
Haltung und Handhabung werden reflektiert, neue Denkanstöße fließen mit in die  Teamarbeit ein, so dass die Qualität der pädagogischen Arbeit im Kindergarten von der Ausbildung indirekt profitiert. 

 

Karin

Diese Ausbildung wurde zu einem wichtigen Meilenstein in meinem Leben.
Denn es ging dabei nicht nur um das Vermitteln von Wissen, Theorien und Methoden, sondern vor allen Dingen um die Auseinandersetzung mit persönlichen Haltungen und Einstellungen. Und dies wirkt direkt in meine tägliche berufliche Arbeit hinein. Von meinen Kolleginnen bekam ich schon nach kurzer Zeit zu hören: "du hast dich verändert", was mich sehr gefreut hat. Ich habe den Eindruck, durch die Ausbildung eine gute Ergänzung zu meiner bisherigen beruflichen Grundlage bekommen zu haben und gleichzeitig ein Fundament, auf dem ich nun meine weitere berufliche Zukunft planen kann.

 

Christine Wentzel

Von der Ausbildung in der Ludwig Schlaich Akademie bin ich nach wie vor sehr angetan. Sie hat mir persönlich sehr viel gebracht und viel in mir bewirkt. Der Unterricht war interessant gestaltet, die Dozenten haben viel Wissen vermitteln können. Was mir besonders gut gefällt, ist das Menschenbild, das in dieser Schule "herrscht" und was von den Dozenten gelebt und vermittelt wird. Zur gesamten Organisation kann ich nur sagen: Perfekt!
Meine persönlichen beruflichen Perspektiven haben sich für mich bislang leider nicht verändert, ich bin jedoch dabei, mich nach einer neuen Arbeitsstelle umzusehen, in der ich das Gelernte umsetzen kann.
Dank der Ausbildung habe ich begriffen, dass viele Dinge, die unbefriedigend sind, ganz viel mit der Struktur, wie eine Organisation geführt wird, zusammenhängen. Dieses Wissen ist sehr hilfreich, um so einiges zu verstehen.
Der Schule und den Dozenten bin ich sehr dankbar, dass ich all diese Erfahrungen sammeln durfte, und ich weine heute schon dem Abschied entgegen. Ich kann mir keine Schule vorstellen, die besser ausbildet, als die Ludwig Schlaich Akademie es tut.
Als Resume´ möchte ich noch anmerken: An dieser Schule werden auch Schwache "getragen"! Danke an alle!!!

 

Christine Zimmermann

Meine angestrebte berufliche Perspektive ist die Erweiterung meiner Sichtweisen und dadurch meines Arbeitsfeldes. Die Ausbildung zur Heilpädagogin zeigt mir neue Aufgabenfelder und eine unglaublich große Vielfalt an Methoden, die ich bereits vielfältig ausprobiert habe in meinem jetzigen Arbeitsfeld. Am wesentlichsten für mich ist die intensive Reflexion meiner Arbeit und der Austausch mit meiner Studiengruppe und den Dozenten/innen.
Diese Ausbildung ermöglicht mir die Chance auf eine neue berufliche Perspektive, auf einen Wechsel in ein neues Arbeitsfeld innerhalb der Kinder -und Jugendhilfe.
Ich bekomme durch das Erproben der vielen neuen Aspekte und Inhalte von meinem Team im Kindergarten die Rückmeldung, dass meine Kolleginnen diese Informationen als sehr bereichernd erleben und wir damit schon manches Problem z.B. eine Fallbesprechung unter neuen Gesichtspunkten beleuchten konnten und dadurch zu anderen Lösungen für das einzelne Kind gekommen sind.
Einen weiteren Punkt erlebe ich sehr positiv, die Gespräche mit den Eltern haben sich für mich spürbar verändert. Ich habe systemische Aspekte mit eingebracht, und meine Haltung zum Gegenüber hat sich verändert. Dadurch erfahre ich andere Reaktionen und Gesprächsabläufe. Das macht mich zufriedener und zeigt mir, dass man trotz jahrelanger Erfahrung nie ausgelernt hat und immer neue Erfahrungen machen kann. Ich bekomme Rückmeldungen von  Eltern, dass sie sehr zufrieden sind mit den Elterngesprächen und erlebe, dass oftmals ein Stein ins Rollen gebracht wurde oder sich der `Rahmen` verändert hat. Die Qualität der Beratungsarbeit hat sich in meiner Einrichtung deutlich verändert - verbessert. In ähnlicher Weise gilt dies auch für die Führungsarbeit mit meinem Team, auch als Leitung habe ich viele neue Erkenntnisse durch die Ausbildung zur Heilpädagogin erworben.

 

Hansjörg Koten

"Wer als Werkzeug nur einen Hammer hat, sieht in jedem Problem einen Nagel." (Paul Watzlawick)

An der Ludwig Schlaich Akademie wird man nicht nur am Hammer, sondern auch an Bohrer, Säge, Schraubenzieher, u.v.m. ausgebildet. Die Art und Weise, wie diese Methodenvielfalt vermittelt wird und die eigene Persönlichkeit bildet, lässt jeden Absolventen gut gerüstet ans Handwerk gehen.

 

Andreas Vakalopoulos

Die Ausbildung gibt mir die Möglichkeit, nach einigen Berufsjahren wieder einen Blick über den eigenen Tellerrand zu wagen. So bringt sie mich persönlich und auch im beruflichen Alltag weiter.
Als ausgebildeter Heilpädagoge hoffe ich, in Zukunft noch mehr Verantwortung in meinem Arbeitsfeld übernehmen zu können.

 

Elisabeth Schwarz-Wagner

Die Ausbildung zur Heilpädagogin am Seminar für Heilpädagogik in der Ludwig Schlaich Akademie kann ich nur empfehlen:
Interessante, sehr gut in Theorie und Praxis umgesetzte, niemals langweilige Lerninhalte von der ersten bis zur letzen Seminarwoche (selbst betriebswirtschaftliche Themen wurden spannend aufbereitet).
Gute, freundliche, motivierende Atmosphäre im Dozentenkollegium, die sich schnell auf die Studierenden übertragen hat.
Angenehme Lernstrukturen wie z. B. Studienbegleitbriefe, Lerngruppen und Studienwochen haben die Unterrichtszeiten ergänzt.
Praxisorientierung, die sich gut in das bestehende Arbeitsfeld integrieren ließ (Praktika, Fachpraktische Aufgaben).
Für mich war die Ausbildung nicht nur für die berufliche Perspektive eine Bereicherung, sondern auch für die persönliche Entwicklung.
Schon während des Praktikums wurde mir eine Stelle an meinem „Wunsch- Arbeitsplatz“ angeboten.
Würde ich sofort wieder machen, schade, dass die 3 Jahre so schnell vorbei waren.

Es sind folgende Bewerbungsunterlagen einzureichen:

  • tabellarischer Lebenslauf
  • ein Passbild
  • beglaubigte Geburtsurkunde
  • beglaubigte Kopien aller Ausbildungszeugnisse
  • beglaubigte Urkunde über die staatliche Anerkennung
  • beglaubigte Kopien aller Arbeitszeugnisse
  • Nachweis über bereits besuchte Fortbildungen
  • Bei Namensänderung eine beglaubigte Kopie der Heiratsurkunde
  • Ärztliches Attest zum Nachweis der gesundheitlichen Eignung

Unser Sekretariat beglaubigt gerne kostenlos Ihre Kopien, wenn Sie die Originaldokumente mitbringen.

Bitte senden Sie uns keine Originalunterlagen (nur beglaubigte Kopien) und keine Bewerbungsmappen zu.
Sie erhalten die Unterlagen nach Abschluss des Bewerbungsvorganges nicht zurück.

Die Ausbildung ist förderungswürdig nach dem
Aufstiegsfortbildungsförderungsgesetz ("Meister-Bafög"). 
Informationen dazu erhalten Sie unter: 
https://www.aufstiegs-bafoeg.de/

Weitere Fördermöglichkeiten bestehen durch
die sog. "Bildungsprämie".
Informationen dazu erhalten Sie unter:
http://www.bildungspraemie.info

Ausbildungsbeginn: Jährlich am 1. Oktober